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MORGEN: letzte Aufführung für 2010: 14. November Volkstheater am Niederrhein - , Forum Wasserturm, Lank

Vor 20 Jahren gründete Karl Schmalbach mit einigen anderen Theater- und Mundartbegeisterten in Meerbusch, Retortenstadt aus den alten Gemeinden Lank-Latum, Büderich und Osterath, diese Theatergruppe. Schon bald musste man feststellen, dass das Vorhaben echtes rheinisches Volkstheater zu spielen kaum möglich war, es gab keine Stücke. Karl Schmalbach hatte schriftstellerische Erfahrungen und, nach der Übersetzung eines Uraltstückes für die erste Spielzeit 1982 (Der Vetter aus Dallas) folgte bereits 1983 der erste Eigenversuch mit Forelle blau. Die darauf folgenden Stücke Tante Trina (1984), Es jet Opa? (1985 ) und König Koebes I. (1987) wurden bereits Publikumsrenner die auch von vielen anderen Bühnen übernommen wurden. Die beiden letztgenannten wurden sogar vom WDR in der, inzwischen leider eingestellten Reihe Land und Leute, in Aufnahmen bei der Kölner Kumede, im Hörfunk gesendet.
In der laufenden Saison wird ein echter Knüller aufgeführt: "Tante Trina" - hier wollte sogar schon Willy Millowitsch mitspielen!

Tante Trina – Der Klassiker
Als am 20. Oktober 1984 Tante Trina vom Lotumer Buretheater uraufgeführt wurde, da deutete sich bereits an, daß das Stück ein Klassiker des Rheinischen Mundarttheaters werden könnte - und so kam es denn auch.
Hans Reiners, in der Titelrolle, wurde zum Vorbild für viele weitere Darsteller in Glehn, Pulheim, Köln, Kleve, Isselburg, Rheinberg, Gangelt, Selm-Bork, Bergheim, Willich, Herzogenrath, Heimbach, Kaifenheim-Mosel, Stadtlohn, Neuss-Holzheim u. a. m. Überall dort wurde die Tante Trina aufgeführt und gefeiert!

1989 konnte der bekannte Theaterverlag Karl Mahnke, Verden a. d. Aller, der ca. 1500 niederdeutsche Stücke im Angebot hat, für die Aufnahme der " Lotumer " Stücke gewonnen werden. Seitdem wird hier die Reihe RM = Rheinische Mundartstücke angeboten, die bis jetzt 30 Stücke umfasst und ständig erweitert wird
Erfreulich aus der Sicht des Autors und auch der rheinischen Mundartförderer: Im Zuge der Theaterbegeisterung mit rheinischen Stücken gründen sich zur Zeit neue Mundart-Bühnen, die dann, z. B. mit König Koebes I. auch auf Anhieb großen Erfolg haben. So, nach dem Lotumer Buretheater 1982, in Glehn 1987, in Neuss 1989, in Holzheim 1995, in Zons 1999. Diese Theateraufführungen finden überall begeisterten Zuspruch und erbringen auch hohe Einnahmen, die in den meisten Spielorten für heimatkundliche Zwecke verwendet werden.
Lotumer Buretheater das ist echtes rheinisches Volkstheater! Humorvoll, pointiert, aber ohne Klamauk. Dabei ist die lokale Mundart dramaturgisch in das übliche Sprachgemisch unserer heutigen Multi-Kulti-Gesellschaft eingebettet sie bildet sozusagen den ruhenden Pol !
http://www.buretheater.de/
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